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Altersvorsorge

Persönliche Sparziele — wie kann ich sie erreichen?

Persönliche Sparziele sind ein wichtiger Schritt zum erfolgreichen Sparen. Wir erklären welche Sparziele es gibt und wie Du sie erreichst.

Sparziele erreichen mit Pockets
Inhaltsverzeichnis
  1. Persönliche Sparziele – wie kann ich sie erreichen?
  2. Die Sparziele der Deutschen
  3. Sparziele erreichen mit Pockets
  4. Was sind Deine persönlichen Sparziele?
  5. Florian (39 Jahre)
  6. Christin (23 Jahre)
  7. Robin (51 Jahre)

Persönliche Sparziele – wie kann ich sie erreichen?

Egal ob ein neues Auto, die private Altersvorsorge oder eine lang geplante Reise — sich persönliche Sparziele zu setzen ist ein wichtiger Schritt zum erfolgreichen Sparen. Klar definierte Sparziele helfen bei der Organisation der eigenen Finanzen und sorgen für die nötige Motivation – gerade in Zeiten, in denen das Sparen mal schwerfällt.

Um seine Sparziele bestmöglich zu erreichen, gibt es eine ganze Menge von Ratschlägen. Neben der klaren Benennung ist es ebenfalls sinnvoll seine Wünsche in kurz- und langfristige Sparziele zu unterteilen. Das erleichtert die Strukturierung der Rücklagen und gibt einen zusätzlichen Motivationsschub, sobald die kurzfristigen Ziele nach und nach erreicht werden.

Doch welche Sparziele gibt es überhaupt und wie schaffen es andere Leute stetig Geld für ihre Wünsche zurückzulegen? Zur Beantwortung dieser Fragen haben wir bei EVERGREEN-Kund:innen nachgefragt.

Die Sparziele der Deutschen

Zunächst aber möchten wir einen Blick auf ganz Deutschland werfen und herausfinden, welche Sparziele die Deutschen am häufigsten verfolgen.

In einer Umfrage aus dem Frühjahr 2024* zeichnet sich ein klarer Spitzenreiter der Sparmotive ab: Die Altersvorsorge wird von 57 % der Befragten als persönliches Sparziel angegeben. Gefolgt von dem Sparen für größere Anschaffungen wie z. B. dem Autokauf mit 45 % und dem Erwerb oder die Renovierung von Wohneigentum (42 %). Platz vier der beliebtesten Sparmotive der Deutschen machte die Kapitalanlage (40 %).
Das Sparen für den bekannten “Notgroschen” belegt mit weniger als 4 % lediglich den fünften Platz. Auch die Ausbildung der Kinder gaben nur sehr wenige der Befragten (2 %) als Sparmotiv an.

Sparmotive der Deutschen sind Altersvorsorge (57 %), Konsum (45 %), Wohneigentum (42%), Kapitalanlage (40%), Notgroschen (4 %) und die Ausbildung der Kinder (2 %).

*Quelle: Verband der Privaten Bausparkassen

Sparziele erreichen mit Pockets

Die Ergebnisse der Umfrage lassen bereits darauf schließen, dass die meisten Menschen mehrere Sparziele gleichzeitig verfolgen. Ebenfalls auffällig ist, dass die zwei wichtigsten Sparmotive einen unterschiedlichen zeitlichen Horizont besitzen. Während die Altersvorsorge in den meisten Fällen ein langfristiges Sparziel darstellt, wird auf bestimmte Konsumgüter oder größere Anschaffungen oft nur wenige Jahre, also kurzfristig, gespart.

Besitzt man mehrere Sparziele, dann ist vor allem eins wichtig: Den Überblick behalten. Um dies zu erleichtern, können EVERGREEN-Kund:innen neben ihrem Hauptdepot unendlich viele Unterdepots — sogenannte Pockets — erstellen. Jedes Pocket ist dabei gleichzeitig eine individuelle Geldanlage, das heißt für jedes Pocket kann individuell ein Sparplan erstellt werden und je nach Zeithorizont wird eine Risikokennzahl festgelegt. Für kurzfristige Geldanlagen können neben den Depots auch ZinsPockets angelegt werden. Diese werden u.a. mit einem Zinssatz vergütet, der sich automatisch an den Leitzins der EZB anpasst, statt den Schwankungen des Kapitalmarktes ausgesetzt zu sein. Sie bieten damit eine smarte Alternative zum klassischen Tages- oder Festgeldkonto.

Was sind Deine persönlichen Sparziele?

Um genau zu erfahren, welche Sparziele EVERGREEN-Nutzer:innen besitzen, haben wir mit drei von ihnen gesprochen. Sie berichten darüber, was sie zum Sparen motiviert und wie sie ihre Sparziele mit Pockets strukturieren.

Florian (39 Jahre)

Durch die Pockets habe ich die Möglichkeit, für verschiedene Ziele, unterschiedliche Risiken einzugehen und trotzdem alles in einem Depot zu verwalten. Mir gefällt es sehr, gleichzeitig eine Gesamt- und Einzelübersicht zu besitzen.

Zwei meiner Pockets nutze ich, um für meine Kinder zu sparen. Dafür habe ich spezielle Kinderdepots von EVERGREEN angelegt. Hier ist die Risikokennzahl recht hoch eingestuft, da sie auf das Geld ja frühestens nach 18 Jahren zugreifen werden. Außerdem nutze ich ein ZinsPocket, auf dem ich ein Geldpolster für Notfälle hinterlegt habe. Früher habe ich dafür ein Tagesgeldkonto genutzt. Auf mein ZinsPocket kann ich genauso einfach zugreifen, bekomme aber eine bessere Verzinsung. In meinem Hauptpocket spare ich mit einem Sparplan für meine private Altersvorsorge. Auch hier aufgrund des langen Anlagezeitraums mit einer hohen Risikokennzahl.

Meine monatliche Sparrate habe ich mit der 50–30-20 Regel ausgerechnet. Mit 50 % meines Gehaltes bediene ich die Fixkosten (Miete, Strom, Lebensmittel, etc.), 30 % habe ich zur Verfügung für Freizeitausgaben (für mich und meine Kinder) und die übrigen 20 % investiere ich in die verschiedenen Pockets. Meine eigenen Hobbys fallen im Moment leider etwas hinten runter. Meine beiden Mädels sind im selben Sportverein angemeldet und bekommen einen Geschwisterrabatt. Das Geld, was ich an dieser Ecke spare, zahle ich dann noch zusätzlich auf die Kinderdepots ein.

Rückenansicht: Ein Mann trägt zwei kleine Mädchen mit bunten Strumpfhosen durch ein Mohnfeld
Screenshot der Evergreen-App: Pocket „Altersvorsorge“ mit GREENimpact 90 und aktuellem Wert 34.310 €
Depotkarte in der Evergreen-App: 'Elsa', GREENactive 10, aktueller Wert 11.678 €, Kategorie Kinderdepot
Pocket-Karte „Paula“ (Kinderdepot, GREENactive 10) mit aktuellem Wert von 9.627 €
App-Karte „Notgroschen“ von ZINSpocket zeigt einen aktuellen Wert von 5.356 Euro mit Sparschwein-Illustration

Christin (23 Jahre)

Generell fällt es mir leichter, zu bestimmen, wie viel Geld ich beiseitelegen möchte, wenn ich mir vor Augen führe, was ich mit dem Ersparten machen möchte. Mit meinen drei Pockets behalte ich den Überblick über alle Sparziele. Außerdem macht es mir Spaß jeden Monat zu schauen, wie viel Geld ich für die unterschiedlichen Ziele bereits angespart habe und wie sich die einzelnen Pockets entwickeln.

Meine Risikozahl im Hauptpocket („Pocket 1”) hat sich aus den Fragen bei der Depoteröffnung ergeben. Da sie relativ hoch angesetzt ist, wollte ich ein zusätzliches Pocket mit einem niedrigeren Risiko erstellen, um zu sehen, wie unterschiedlich die Erträge ausfallen. So ist das Pocket „just for fun“ entstanden, welches insbesondere für schöne Käufe gedacht ist, die aus der Reihe fallen. Da ich noch nicht genau weiß, wie lange ich in diesem Pocket auf etwas hin sparen möchte, finde ich es besser, für das Pocket weniger Risiko einzugehen. Mein drittes Pocket ist für meinen Urlaub vorgesehen. Hier habe ich mich für ein ZinsPocket entschieden, weil ich schon weiß, dass es in ein paar Monaten losgeht. Bis dahin erhalte ich tägliche Zinsgutschriften auf mein Erspartes.

Aktuell studiere ich. Mein Einkommen ergibt sich also zum Großteil aus Bafög-Zahlungen. Nebenher jobbe ich als studentische Hilfskraft und verdiene Geld, das ich in meinen Pockets anlege. Mit einem Sparplan haben sich die kleinen monatlichen Beträge mittlerweile zu einem guten Geldpolster aufsummiert. In ein paar Monaten bin ich durch mit meinem Studium und werde dann hoffentlich mehr Geld verdienen. Mit meinem ersten Gehalt möchte ich ein neues Pocket für die Altersvorsorge anlegen. Ich plane eben gerne voraus.

Eine Frau sitzt mit einer Tasse in der Hand vor einem aufgeklappten Laptop an einem Fenstertresen
Screenshot der Evergreen-App: Pocket „Pocket 1“ mit GREENactive 8 und aktuellem Wert 1.346 €
Depotkarte in der Evergreen-App: 'Just for fun', GREENactive 3, aktueller Wert 321 €
Pocket-Karte „Urlaub“ (ZINSpocket) mit aktuellem Wert von 634 €

Robin (51 Jahre)

Da ich selbstständig bin, muss ich privates und geschäftliches Budget voneinander trennen und mich gleichzeitig um meine Altersvorsorge kümmern. Durch Pockets habe ich die Möglichkeit, die verschiedenen Konten zu organisieren. Ich nutze EVERGREEN also nicht nur als langfristige Anlageoption, sondern auch als Organisationstool, um mehr Disziplin und Visualisierung in meine Finanzen zu bringen.

Ich besitze ein ZinsPocket für meine Steuern („TX“), in das ich die 19 % MwSt einzahle, die ich durch an mich bezahlte Rechnungen einnehme. Zusätzlich spare ich hier noch Geld an, welches ich zukünftig als Einkommenssteuer zahlen muss. Hier habe ich mich für das risikoarme Zinssparen entschieden, da die Zahlungen eine Verbindlichkeit darstellen.
Mit meinem
Main-Pocket spare ich auf ein E‑Mountainbike. Ich wurde vor ein paar Jahren im Urlaub angefixt und möchte jetzt mein altes Fahrrad gegen das E‑Bike austauschen. Seit dem habe ich einen Sparplan und werde mein Sparziel nun bald nach 3 Jahren erreicht haben. Stellt sich nur noch die Frage, welches Bike es werden soll.

Das Geld in meinem Pocket „Safe“ sehe ich als langfristige Anlage. Es ist irgendwann mal für meine Rente gedacht. Daher gehe ich hier auch mehr Risiko ein als beim Steuer-Pocket. Im Pocket „Overflow Risk“ hinterlege ich Geld, das für diverse Investitionsmöglichkeiten gedacht ist, die sich im Rahmen meines Jobs immer wieder bieten. Da diese Investitionen aber meistens sehr risikoreich sind, habe ich für mich einen festen Anteil an Ersparnissen definiert und investiere erst, sobald dieser erreicht ist.

Person fährt mit dem Mountainbike durch eine Wüstenlandschaft, ein Hund läuft nebenher
Evergreen-App-Kachel „Main“ mit Fahrrad-Illustration, GREENimpact 50 und aktuellem Wert von 2.867 €
Screenshot der Evergreen-App: ZINSpocket „TX“ mit Tresor-Symbol und aktuellem Wert 32.867 €
Depotkarte in der Evergreen-App: 'Overflow risk', GREENimpact 70, aktueller Wert 13.455 €
Pocket-Karte „Safe“ (GREENimpact 100) mit aktuellem Wert von 144.038 €

Möchtest auch Du jetzt anfangen Deine persönlichen Sparziele zu erreichen? Hier geht es zur Depoteröffnung.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Anlageberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.